10. August 2017 Redaktion

Einfach mal nur so „quatschen“ – Teil 3

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und ich antworte Ihnen.

Hier die Frage von Herrn E. und meine Antwort:

Lieber Genosse Tischendorf,

warum grenzen wir uns als Partei nicht stärker von der linksextremistischen Szene ab? Mit diesen Chaoten können wir doch gar nichts am Hut haben.

Durch unsere Inkonsequenz schaden wir uns mehr als wir denken. Wir werden auch vor allem in der Bevölkerung mit diesen in einen Topf geworfen, obwohl wir doch derartigen Aktivitäten scharf verurteilen müssten.

Mit freundlichen Grüßen

Herr E.

Sehr geehrter Herr E.,

da DIE LINKE zu den schärfsten Kritikern des G20-Gipfels seit vielen Jahren gehört, war es von Anfang an klar, dass sich die Bundespartei an dem breiten Bündnis von Parteien, Gewerkschaften und vielen nichtstaatlichen Organisationen in Hamburg beteiligt. Der Bundestagsabgeordnete der LINKEN, Jan van Aken, war Anmelder der größten Hamburger Demonstration gegen den G20-Gipfel.  Diese fand 8. Juli 2017, also am Folgetag der schweren Ausschreitungen der linksautonomen Szene statt. Zu der von der LINKE angemeldeten Demonstration kamen 76.000 Menschen und zeigten friedlich und ohne Zwischenfälle ihren Protest gegen die Politik der G20-Staaten.

Leider haben die Chaoten der Vortage mit ihren sinnlosen Zerstörungen dazu beigetragen, dass diese Botschaft fast ungehört blieb. Mit den Verursachern der Gewalt auf den Straßen von Hamburg hat meine Partei keine Gemeinsamkeiten und sie finden auch meine entschiedene Ablehnung. Klar und eindeutig hat unser Bundesvorsitzender, Bernd Riexinger, die Position der Partei der LINKEN am 10.07.2017 vor der internationalen Presse zu den Zerstörungen zusammengefasst:

„Wer Autos anzündet, Supermärkte plündert und Polizisten angreift, drückt keinen Protest aus. Es handele sich um Straftäter, die zur Verantwortung gezogen werden müssen.“

Diese eindeutige Aussage findet meine volle Unterstützung.

Mit freundlichen Grüßen

Klaus Tischendorf

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Kategorie: Allgemein, Bundestagswahl, Bürgergespräch

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