schatten kt_banner
linke
kt-banpic10
Klaus Tischendorf:
Für eine neue soziale Idee.
Schriftgrösse     
Grösser: Strg und +   
Kleiner: Strg und -   
Standard: Strg und 0

Presseinformationen


Tischendorf: Staatsregierung missachtet Parlament - Minister glänzen in allen Ausschüssen mit Abwesenheit
Geschrieben am     |     08. Februar 2012     |

Der Parlamentarische Geschäftsführer der Fraktion DIE LINKE, Klaus Tischendorf, erklärt zur vollständigen Abwesenheit von Landesministern bei den laufenden Ausschuss-Sitzungen des Sächsischen Landtags:

Die Termine der Landtagsausschüsse stehen seit Jahr und Tag fest; es hätte sich gehört, dass das Kabinett dies bei der Planung seiner Haushaltsklausur berücksichtigt. Die Staatsregierung sitzt mit am Tisch des Landtagspräsidiums und hat entsprechend rechtzeitig den Terminplan.

So beschäftigte sich beispielsweise heute der Haushalts- und Finanzausschuss mit zahlreichen haushaltsrelevanten Fragen, etwa Empfehlungen des Rechnungshofes, ohne dass der Finanzminister anwesend war. Dies ist eine Missachtung des Parlaments und entspricht der leider schon hinlänglich bekannten Arroganz der schwarz-gelben Staatsregierung gegenüber dem Landtag.

Ich erwarte hier mehr Selbstbewusstsein auch der CDU- und FDP-Abgeordneten gegenüber dem "königlich" agierenden Kabinett, denn es ist nicht allein Aufgabe der Opposition, auf Einhaltung demokratischer Spielregeln zu achten. Wir erwarten, dass sich die Staatsregierung künftig an die Termine des Parlaments hält - das Parlament kontrolliert die Regierung und nicht umgekehrt.



Geschrieben am     |     04. Mai 2011     |

Der Parlamentarische Geschäftsführer und tourismuspolitische Sprecher der Fraktion DIE LINKE im Sächsischen Landtag, Klaus Tischendorf, erklärt anlässlich seiner heutigen Pressekonferenz zu den parlamentarischen Geburtswehen eines neuen Gaststättengesetzes für den Freistaat:

Unser Entwurf eines "Gesetzes zur Neuordnung des Gaststättenrechts in Sachsen" (Landtags-Drucksache 5/4013) orientiert sich am guten Brandenburger Vorbild. Das "Sächsische Gesetz zur Neuordnung des Gaststättenrechts" (Landtags-Drucksache 5/5691), das die Koalitionsfraktionen CDU und FDP nun vorgelegt haben, ist ein politisches Plagiat unseres Gesetzentwurfes. Es ist inhaltlich faktisch eine mit einem halben Jahr Verspätung in den Landtag eingebrachte Kopie.

Einziger Unterschied: Die Schlussfolgerungen aus der Landtags-Anhörung zum im Oktober 2010 fertig gestellten Gesetzentwurf der LINKEN haben wir mit einem Änderungsantrag eingearbeitet. Die Koalition konnte diese in ihrem erst im April 2011 abgeschlossenen Gesetzentwurf gleich mit einbauen.

Zu den zentralen Punkten unseres Gesetzentwurfs gehört, dass für die Gründung einer Gaststätte die Anzeige bei der Behörde ausreichen soll, die Gastronomen von lästigen Behördengängen befreit werden. Haben die Behörden Bedenken, müssen sie diese geltend machen, ansonsten ist der Betrieb der Gaststätte automatisch genehmigt. Außerdem dämmt der Gesetzentwurf die Existenz bedrohende "Schwarz-Gastronomie" dadurch ein, dass Ausnahmegenehmigungen für "besondere Anlässe" durch ortsunabhängige Verwaltungsverantwortliche erfolgen (Langfassung zum Inhalt siehe Pressemitteilung vom 28.10.2010).

Bezeichnend ist die Untätigkeit von FDP-Wirtschaftsminister Morlok, der es bis heute nicht für nötig hielt, mit einem Gesetzesvorschlag aktiv zu werden, wie es sich für einen liberalen Minister gehört hätte. Die FDP redet vom Bürokratieabbau - wir machen ihn durch einen Gesetzentwurf für Sachsens Gaststätten, der politisch so oder so beschlossen wird, entweder direkt oder in abgeschriebener Form.



Geschrieben am     |     02. Mai 2011     |

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Kolleginnen und Kollegen,

die beginnende Freiluft-Saison rückt Restaurants und Kneipen noch mehr in den Mittelpunkt des öffentlichen Raumes in Stadt und Land, und passend dazu beschäftigt sich der Wirtschaftsausschuss des Sächsischen Landtags in der nächsten Woche gleich mit zwei Gaststättengesetz-Entwürfen, einmal mit dem "Gesetz zur Neuordnung des Gaststättenrechts in Sachsen" (Landtags-Drucksache 5/4013), eingereicht von der Fraktion DIE LINKE, und dann mit dem "Sächsischen Gesetz zur Neuordnung des Gaststättenrechts" (Landtags-Drucksache 5/5691), vorgelegt von den Koalitionsfraktionen CDU und FDP.

Das Gaststätten-Gesetz der LINKEN, das in der Fachwelt viel Zustimmung gefunden hat, liegt seit Oktober 2010 auf dem Tisch, CDU- und FDP-Fraktion waren erst ein halbes Jahr später fertig und reichten ihren Gesetzentwurf im April 2011 ein. Aus dem Wirtschaftsministerium, von dem eigentlich eine Initiative zu erwarten gewesen wäre, kam nichts.

Der Parlamentarische Geschäftsführer der Fraktion DIE LINKE im Sächsischen Landtag, Klaus Tischendorf, zugleich tourismuspolitischer Sprecher seiner Fraktion, möchte Ihnen die politischen Geburtswehen der sächsischen Gaststätten-Gesetzgebung gern anschaulich im Detail erzählen. Selbstverständlich erfahren Sie dabei auch die inhaltlichen Schwerpunkte des LINKEN Gesetzentwurfs - Bürokratieabbau für Gastwirte - sowie die Unterschiede des nachgereichten Koalitionsentwurfs, da ja heutzutage Originalitäts- und Plagiatsfragen in der Politik eine zunehmende Rolle spielen.

Das Pressegespräch beginnt am Mittwoch, dem 4. Mai, um 11 Uhr am Tisch im Büro von Klaus Tischendorf (Raum B 408, 4. Etage des Sächsischen Landtags). In Anbetracht des Themas ist für eine kleine kulinarische Begleitung in Form eines Imbisses gesorgt.

Über Ihr Kommen würden wir uns sehr freuen.



Geschrieben am     |     07. April 2011     |

Der Parlamentarische Geschäftsführer der Fraktion DIE LINKE, Klaus Tischendorf, erklärt zum nach fast vierstündiger Beratung erfolgten einstimmigen Beschluss des Geschäftsordnungs- und Immunitätsausschusses des Sächsischen Landtages:

Die fraktionsübergreifend erfolgte Entscheidung des Ausschusses, das Verfahren zur Aufhebung der Immunität des Vorsitzenden der Fraktion DIE LINKE, Dr. André Hahn, auszusetzen und die Staatsanwaltschaft Dresden als Anklagebehörde zu ersuchen, ergänzend zu ihrem jetzt vorliegenden Antrag vom 3. März 2011 mitzuteilen, was konkret Dr. Hahn an strafbarem Handeln am 13.2.2010 in Dresden vorgeworfen wird, ist zu begrüßen. Die Staatsanwaltschaft ist darüber hinaus vom Ausschuss aufgefordert, zur Frage Stellung zu nehmen, weshalb der von Dr. Hahn erhobene Einwand, dass seine Verfolgung gegen das Willkürverbot verstoße, nicht zutrifft.

Dabei geht es auch um die Frage, ob Dr. Hahn - wie im Übrigen auch die anderen drei Fraktionsvorsitzenden aus Thüringen und Hessen - wegen seiner herausgehobenen Funktion weiter strafrechtlich verfolgt wird, während alle anderen Ermittlungsverfahren, soweit solche gegen Versammlungsteilnehmer überhaupt eingeleitet wurden, inzwischen wegen geringer Schuld und fehlenden öffentlichen Interesses an der Strafverfolgung eingestellt wurden.

Der Ausschuss hat sich zu Recht viel Zeit für die Beratung dieser schwerwiegenden Angelegenheit genommen und ist aus Sicht unserer Fraktion zu einer verantwortungsbewussten Entscheidung gelangt, die wir mittragen.





Geschrieben am     |     17. Januar 2011     |

Der Parlamentarische Geschäftsführer der Fraktion DIE LINKE, Klaus Tischendorf, erklärt zur "Wahl eines Mitglieds des Sächsischen Landtags für das Kuratorium der Sächsischen Kulturstiftung", die am Mittwoch erster Tagesordnungspunkt der Landtagssitzung ist:

Volker Külow ist ein versierter Kulturpolitiker, der sich weit über die Grenzen seiner Fraktion und Partei hinaus vor allem bei Kulturschaffenden in ganz Sachsen große Anerkennung erworben hat. Unsere Fraktion lässt sich von anderen Fraktionen nicht vorschreiben, wie sie ihr Vorschlagsrecht für Gremien innerhalb oder außerhalb des Landtags wahrnimmt, ebenso wie sie das Recht anderer Fraktionen grundsätzlich respektiert, selbst zu entscheiden, von wem sie sich vertreten lassen möchten.

Es gibt keine Abgeordneten geringeren Rechts - so wie es ja auch keine mehr oder weniger gewichtigen Stimmen der Wähler gibt, die die Abgeordneten gewählt haben. Und es gibt weder fachlich noch menschlich irgendeinen plausiblen Grund, die langjährige Mitarbeit von Volker Külow im Kuratorium der Kulturstiftung zu beenden. Deshalb wäre eine Überprüfung der Blockade der anderen Fraktionen gegen die Wiederwahl Volker Külows vor dem Sächsischen Verfassungsgerichtshof angebracht und Erfolg versprechend.

Die Fraktion wollte daher keinen anderen Personalvorschlag unterbreiten und hat Volker Külow gebeten, einen Vorschlag für das weitere Vorgehen zu machen.

Der kulturpolitische Sprecher der Fraktion DIE LINKE, Volker Külow, fügt hinzu:

Meine weitere Mitarbeit im Kuratorium der Kulturstiftung Sachsen, in dem ich mich mehr als fünf Jahre kulturpolitisch erfolgreich engagiert habe, ist für die anderen demokratischen Fraktionen im Landtag augenscheinlich ein Dorn im Auge. Da man für die massive Ablehnung meiner erneuten Kandidatur allerdings keinerlei fachliche oder inhaltliche Argumente vorbringen konnte, griff man im so genannten Verständigungsverfahren auf die fadenscheinige Begründung zurück, dass Külow "aus Gründen seiner Persönlichkeit als ungeeignet für dieses Amt einzuschätzen" sei.

Dass mich eine Landtagsmehrheit nach mehr als 20 Jahren der deutschen Einheit und meiner erst unlängst erfolgten Wahl ins Kuratorium des Simon-Dubnow-Instituts und als stellvertretendes Mitglied des 2. Untersuchungsausschusses nun erneut auf willkürliche Weise als Abgeordneten zweiter Klasse behandelt, beweist das klägliche Niveau der politischen Kultur im Freistaat. Da ich nicht gewillt bin, diese bizarre Schmierenkomödie weiter zu befeuern und zugleich die umfassende Arbeitsfähigkeit der Kulturstiftung durch die Mitwirkung meiner Fraktion schnellstmöglich herstellen möchte, habe ich meine Fraktionskollegin Annekatrin Klepsch gebeten, für den uns zustehenden Platz im Kuratorium am Mittwoch zu kandidieren.





clear-transparent

KATEGORIEN


- Allgemein

- aus dem Landtag

- Aus dem Stadtrat Lugau

- Gewerkschaftspolitische Themen

- Tourismuspolitik

- Presse

- Medienecho

- Reden

- Termine

- vor Ort

 

KLAUS TISCHENDORF NOCH IM WEB


logo-facebook
stayfriends
logo_abgeordnetenwatch-2a
wikipedia-logo2

 

PODCAST


podcast20091210

Klaus Tischendorf zur Forderung nach Aussetzung der Diätenerhöhung
005. Sitzung des 5. Sächsischen Landtages, 09.12.2009 - Rede von MdL Klaus Tischendorf zum Gesetzentwurf der Fraktionen GRÜNE, DIE LINKE und SPD in Drs 5/298 "Dreizehntes Gesetz zur Änderung des Abgeordnetengesetzes" und Beschlussempfehlung des Verfassungs-, Rechts- und Europaausschusses in Drs 5/595

 

JETZT MITMACHEN UND ETWAS BEWEGEN!


LINKE-mitmachen

Wenn Sie etwas bewegen und verändern wollen, dann kommen Sie in DIE LINKE.
Wir brauchen viele Neue - gönnen Sie sich etwas Neues!